Keramott ist eine morderne Form der Brennraumauskleidung, entwickelt von Austroflamm.
Dieses Material zeichnet sich durch ein besonderes Verhältnis zwischen Wärmedämmung und Wärmeleitung aus, wodurch schneller hohe Brennraumtemperaturen erreicht werden. Keramott kann so eine besonders energie- und schadstoffarme Verbrennung sicherstellen.

Das Material ist hitzebeständig bis ca. 1.200 °C. Dadurch kann sich der Feuerraum „freibrennen“, die Auskleidung nimmt Ruß weniger an als vergleichbare Materialien und bleibt schön hell. Unterstützt wird dieser Effekt auch durch die Oberflächenstruktur.

Diese Form der Brennraumauskleidung, die permanent weiterentwickelt wird, ist stabil. Um die Langlebigkeit sicherzustellen, sollten dennoch ein paar Hinweise beachtet werden:

Langsamer Erstbrand
Der erste Anbrand nach Erstellung der Kaminanlage oder des Kaminofens, sollte langsam erfolgen. Im Keramott sind bei einem Neugerät noch 1-1,5 l Wasser gebunden, die Ausdiffundieren müssen:
– 1. Anbrand mit 1 kg kleinem Holz
– 2. Auflage mit 2 kg Holz
– 3. Auflage nach angegebener Nennwärmeleistung
Risse im Keramott
Haarrisse im Keramott stellen keine Qualitätsmängel dar, jedoch muss der Keramott ausgetauscht werden, wenn er gerissen ist und nicht mehr an seiner Position im Brennraum bleibt.
Physische Überbelastung vermeiden
Wie bei jeder anderen Auskleidung gilt auch für diesen, dass darauf geachtet werden muss, Holz beim Nachlegen nicht gegen die Wände zu werfen. Die Verwendung unzulässiger Brennstoffe kann ebenso wie die Veränderungen an der Innenraumauskleidung zu Beschädigungen am Material führen.