Eine Verbrennung ist eine Redoxreaktion, die unter Abgabe von Energie in Form von Wärme und Licht abläuft. Bei der Verbrennung von Holz verbinden sich der Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff.  Das Feuer entsteht.

Die Verbrennung von Holz erfolgt in drei Phasen. In der ersten Phase wird bei einer Temperatur von 100°C  das im Holz gebundene Wasser erwärmt und verdampft. Zwischen 150°C und 600°C tritt die Entgasung ein. Ab 600°C reagieren die brennbaren Gase des Holzes mit dem Sauerstoff. Dabei können Verbrennungstemperaturen bis zu 1300°C erreicht werden. Hierbei wird das brennbare Gas aus dem Holz freigesetzt und in Wärmeenergie umgewandelt. Übrig bleibt Asche.

Um eine effektive Holzverbrennung zu gewährleisten, sollten drei Voraussetzungen beachtet werden:

1. Trockenes Holz
Frisch geschlagenes Holz hat einen Wasseranteil von ca. 50%.  Zum Verbrennung eignet sich Holz jedoch erst bei einem Wasseranteil von 20%, besser sind 12-15%. Ein solch niedriger Wasseranteil kann erst nach zwei- bis dreijähriger Trocknung erreicht werden. Dagegen führt ein hoher Feuchtigkeitsgehalt zu Holzrückständen und hohen Emissionswerten.

2. Kurze Anheizphase
Die Anheizphase sollte möglichst kurz sein, um schnellstmöglich um in den Hochtemperaturbereich zu kommen in dem die Gase austreten und verbrennen können.

3. Ausreichende Luftzufuhr
Eine ausreichende Luftzufuhr ist notwendig, um die Gase verbrennen zu können. Grundsätzlich bedarf Brennholz nur zur Entzündung Luft von unten. Erfolgt diese jedoch über einen Rost, sollte die Klappe nach dem Anzünden geschlossen werden. So kann die die Verbrennung durch die sekundäre Luftzufuhr gesteuert werden. Achten Sie zudem darauf den Brennraum nicht zu überfüllen.

Bei optimaler Verbrennung verbleibt lediglich Asche.