Unter dem Begriff Niedrigenergiehaus versteht man einen Energiestandard für Häuser (Neubauten und sanierte Altbauten), die gewisse geforderte energietechnische Anforderungsniveaus unterschreiten.

Im Jahr 2002 trat die Energiesparverordnung (EnEV) in Kraft, nach welcher Neubauten besondere Anforderungen bezüglich Dämmung und Dichtigkeit erfüllen müssen. Der Jahresheizwärmebedarf eines Hauses muss mindestens 25% unter den geltenden Anforderungen der Wärmeschutzverordnung liegen, was bei Niedrigenergiehäusern der Fall ist.

Ein Kaminofen für ein Niedrigenergiehaus muss daher über eine externe Verbrennungsluftversorgung verfügen. Für diese Häuser eignen sich zudem Feuerstätten, die raumluftunabhängig sind.