Die Brennraumauskleidung erfolgt bei den meisten Kaminöfen mit Schamotte- oder Vermikuliteplatten. Eine moderne Form ist Keramott. Deren Funktion ist der Schutz des Feuerraums und zudem ermöglichen sie eine bessere Wärmeabstrahlung in den Aufstellraum, sowie eine gute Isolierung um die notwendige Temperatur für den Verbrennungsvorgang zu erreichen.

Die Schamotte (auch Schamott genannt) ist ein künstlich hergestelltes Material mit 10 bis 45% Aluminiumoxid-Anteil. Schamotte speichert hervorragend die Wärme und wird deswegen für Brennraumauskleidungen, Kaminverkleidungen und spezielle wärmespeichernde Rauchgasleitungen verwendet. Es ist schwerer und weniger stabil als Vermiculit. Gegenüber Vermiculit speichert Schamotte die Wärme, aus diesem Grund wird er dort angewendet, wo die Wärmespeicherung benötigt wird. Die gespeicherte Wärme wird als infrarote Strahlungswärme kontinuierlich abgegeben.

Die Brennraumauskleidung aus Schamotte muss regelmäßig erneuert werden.

Vermiculit ist ein natürliches Mineral auf Aluminiumeisenmagnesiumsilicatbasis. Durch die Brennraumauskleidung aus Vermiculite entsteht eine höhere Verbrennungstemperatur, die zur besserer Holzverbrennung und niedrigeren Emissionen führt.

Gegenüber Schamotte hat es ein geringeres Gewicht, eine glattere Oberfläche und höhere Stabilität. Vermiculite speichert jedoch keine Wärme, da er wärmeabweisend ist.

Die modernsten Kaminöfen verfügen über eine Bremmraumauskleidung aus Keramott.

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